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ESRS E1 – Klimawandel: Zusammenspiel mit anderen ESRS

Revised ESRS 2026

ESRS Standard

10. Soziale und ökologische Themen stehen in Wechselwirkung zueinander. Die wichtigsten Stellen, an denen der ESRS E1 Klimawandel mit den anderen themenbezogenen Standards in Wechselwirkung steht, sind folgende:

  • (a) Der ESRS E1 Klimawandel deckt unter anderem die sieben Treibhausgase ab: CO2, CH4, N2O, H-FKW, PFKW, SF6 und NF3. Der ESRS E2 Umweltverschmutzung deckt ozonabbauende Stoffe (ODS), Stickstoffoxide (NOx) und Schwefeloxide (SOx) ab, die neben anderen Emissionen in die Luft mit dem Klimawandel in Zusammenhang stehen.

  • (b) Der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel stehen in Zusammenhang mit Themen, die insbesondere in ESRS E3 Wasser und ESRS E4 Biodiversität und Ökosysteme behandelt werden. Der ESRS E1 Klimawandel befasst sich unter anderem mit akuten und chronischen physischen Risiken, die sich aus Gefahren im Zusammenhang mit Wasser und Meeren ergeben. Außerdem befasst sich der ESRS E1 Klimawandel mit Treibhausgasemissionen aus der Nutzung natürlicher Ressourcen, Landnutzung und Landnutzungsänderungen sowie mit der Entnahme von Treibhausgasen aus der Atmosphäre, z. B. durch naturbasierte Lösungen. Der Biodiversitätsverlust und die Schädigung von Ökosystemen, die durch den Klimawandel verursacht werden, werden im ESRS E4 Biodiversität und Ökosysteme behandelt.

  • (c) Die Auswirkungen, die sich aus dem Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft auf die Menschen ergeben können, sind Gegenstand des ESRS S1 Arbeitskräfte des Unternehmens, des ESRS S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, des ESRS S3 Betroffene Gemeinschaften und des ESRS S4 Verbraucher und Endnutzer.

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