Diesen Monat haben wir neue Funktionen veröffentlicht, die Ihnen helfen:
Ihren Energieverbrauch als eigene Energiebilanz (MWh) direkt im THG-Dashboard auszuwerten
Ihre Emissionsintensität pro Umsatz und pro Mitarbeiter:in auf einen Blick zu verfolgen
Emissions-Hotspots über eine Analyse nach Emissionsfaktoren gezielt zu identifizieren
Biogene CO₂-Emissionen normkonform getrennt von den Scope-Summen auszuweisen
Kennzahlen in ESRS-Tabellen (Summen, Gender Pay Gap, Unfallrate u. a.) automatisch berechnen zu lassen
Neue Energiebilanz im THG-Dashboard
Bisher ließ sich der reine Energieverbrauch nicht direkt aus Ihren THG-Daten ableiten. Ein neuer Umschalter „THG-Bilanz / Energiebilanz" wandelt Ihre Scope-1- und Scope-2-Aktivitätsdaten automatisch in Energiewerte (MWh) um und schlüsselt sie nach fossilen, nuklearen und erneuerbaren Quellen auf. Die berechneten Energiewerte lassen sich anschließend auf allen Organisationsebenen direkt in die passenden VSME- und ESRS-Datenpunkte übernehmen.
Verfügbarkeit: Ab 1. Juli 2026 auf allen THG Plänen.
Emissionsintensität: Emissionen pro Umsatz und pro Mitarbeiter:in
Absolute Emissionen allein sagen wenig über Ihren Fortschritt bei wachsendem Geschäft aus. Zwei neue Kennzahlen-Karten im THG-Dashboard zeigen Ihre Emissionen pro Umsatz (tCO₂e / Mio. €) und pro Mitarbeiter:in (tCO₂e / Kopf). Beim Drill-down auf eine bestimmte Organisationseinheit werden beide Werte automatisch für diesen Ausschnitt neu berechnet.
Verfügbarkeit: Ab 1. Juli 2026 auf allen THG Plänen.
Biogene CO₂-Emissionen separat ausweisen
Das GHG Protocol verlangt, biogene CO₂-Emissionen getrennt von den Scope-1/2/3-Summen auszuweisen. Emissionsfaktoren können jetzt einen eigenen biogenen Faktor tragen; die daraus berechneten Emissionen erscheinen als separate Memo-Zeile in den Scope-Karten des THG-Dashboards sowie in den THG-Exports. Trägt im gewählten Datensatz kein Faktor einen biogenen Anteil, wird die Zeile mit 0 und einem Hinweis angezeigt, statt sie auszublenden.
Verfügbarkeit: Ab 1. Juli 2026 auf allen THG Plänen.
Emissionsfaktor-Analyse: Hotspots schneller erkennen
Um Reduktionsmaßnahmen zu priorisieren, müssen Sie wissen, welche Emissionsfaktoren die größten Emissionen verursachen. Ein neues horizontales Balkendiagramm im THG-Dashboard zeigt die Emissionen je Emissionsfaktor, sortiert nach Höhe, jeweils mit absolutem Wert (tCO₂e) und Anteil am Gesamtwert. Die Analyse berücksichtigt Ihre bestehenden Filter und lässt sich schrittweise um weitere Faktoren erweitern.
Verfügbarkeit: Ab 1. Juli 2026 auf allen THG Plänen.
Automatische Berechnungen in ESRS-Tabellen
Summen und Kennzahlen in ESRS-Tabellen mussten bisher häufig manuell berechnet und eingetragen werden. Zahlreiche ESRS-Tabellen erhalten jetzt automatische Summenzeilen und -spalten. Zusätzlich berechnen ausgewählte Tabellen komplexe Kennzahlen automatisch, darunter der (unbereinigte) Gender Pay Gap und das Vergütungsverhältnis in S1-16 sowie die Unfallrate in S1-14. Alle berechneten Felder sind schreibgeschützt und aktualisieren sich, sobald sich die Eingaben ändern.
Verfügbarkeit: Ab 1. Juli 2026 auf allen ESRS/VSME Plänen.
Weitere Verbesserungen & Bugfixes
Neue DEFRA 2026 Emissionsfaktoren verfügbar.
ESRS/VSME Datenpunkte können nun auch mit 1-Klick für alle Tochterunternehmen ausgeschlossen werden.
Emissionsfaktoren wurden um neue Parameter erweitert: NCV-Wert (GJ/t), Volumendichte sowie Energiequellen-Anteile (fossil, nuklear, erneuerbar) — die Grundlage für die neue Energiebilanz.
Quellen lassen sich jetzt auch direkt mit einzelnen Emissionsfaktoren verknüpfen, sodass die Datengrundlage eines Faktors nachvollziehbar und prüfbar dokumentiert ist.
Beim ESRS-Export können jetzt gezielt einzelne ESRS-Themen ausgewählt werden, statt immer den vollständigen Bericht zu erzeugen.
Die Kopier- und Übernahmelogik zwischen THG und ESRS/VSME wurde auf eine neue SQL-basierte Berechnung umgestellt — schneller und mit korrektem DEO-Drilldown.
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